Wärmepumpe im Altbau in Hannover – funktioniert das?

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Ja. Auch Bestandsgebäude lassen sich mit einer Wärmepumpe effizient heizen. Entscheidend sind Gebäudehülle, Heizflächen und die Auslegung der Anlage.

Oft genügt es, einzelne Heizkörper zu vergrößern oder die Dämmung zu verbessern. Der vermittelte Betrieb beurteilt das nach Besichtigung.

Worauf es im Bestand ankommt

  • Hülle: eine gedämmte Gebäudehülle steigert die Effizienz erheblich
  • Heizflächen: große Heizkörper oder Fußbodenheizung sind günstig, aber nicht Bedingung
  • Vorlauftemperatur: möglichst unter 55 °C – alte Systeme liegen darüber
  • Raum: Platz für Innengerät und eventuell Pufferspeicher vorsehen

Heizkörper oder Fußbodenheizung?

Am günstigsten ist eine Fußbodenheizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Auch Heizkörper funktionieren jedoch:

  • Dreilagige Heizkörper geben auch bei niedriger Temperatur ausreichend Wärme ab
  • Hochtemperatur-Wärmepumpen schaffen bis zu 75 °C
  • Oft genügt der Tausch einzelner kritischer Heizkörper

Dämmung und Wärmepumpe kombiniert

  • Gute Dämmung senkt die Heizlast und damit die nötige Gerätegröße
  • Förderprogramme greifen für Dämmung und Heizungstausch
  • Gebündelt spart die Maßnahme bei Planung und Ausführung

Kosten im Altbau

Im Bestand entstehen mitunter Zusatzkosten – etwa für größere Heizkörper oder einen hydraulischen Abgleich. Häufig liegen die Gesamtkosten 10–30 % über einer Neubaulösung. Der vermittelte Fachbetrieb schätzt nach der Besichtigung konkret.

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